16. Offene Linzer Stadtmeisterschaft 2010
- Im Auftrag und unter Patronanz der Landessportorganisation OÖ und des Sportausschusses der Stadt Linz
13. bis 19. September 2010, 7 Runden, Volkshaus Harbach, 4040 Urfahr
Inhaltsverzeichnis |
Ausschreibung
| Voranmeldungen und Information: |
telefonisch oder per Mail an
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| Schiedsrichter: | IS Margit Almert | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Veranstalter: | Schachverein Urfahr - Mitglied des Allgemeinen Sportverbandes OÖ | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielort: | Volkshaus Harbach, Im Bachlfeld 31, 4040 Urfahr | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Erreichbar: | Straßenbahnlinie 1 oder 2 bis zur Haltestelle Harbach nördlich in die Keplerstraße und ins Bachlfeld | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Modus: | 7 Runden Schweizer System; nach FIDE-Regeln, nationale ELO-Wertung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Auslosung: | Swiss Manager | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Termine: |
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| Nennung: | bis 13.09, 17.30 Uhr im Turniersaal | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Beginn: | 18:00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit: | 2 Stunden/40 Züge + 1 Stunde Restzeit pro Spieler und Partie | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Wertung: | 1. Partiepunkte, 2. Buchholz, 3. verfeinerte Buchholz, 4. Sonneborn-Berger, 5. Geteilter Rang | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Nenngeld: | Erwachsene € 25.- / Jugendliche (1992 und jünger) € 15,- Titelträger ab IM zahlen kein Nenngeld | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Preisfond: | 1. Rang: € 350-, 2. Rang: € 250,- 3. Rang: € 150,- die Preise der Plätze 1-3 werden nach Hort-System geteilt | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kategoriepreise: |
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In Österreich beschränkt steuerpflichtige Personen erhalten nur 2/3 des ausgeschriebenen Preisgeldes ausbezahlt, da 1/3 als Steuer abzuführen ist.
Der bestplatzierte Spieler mit Wohnsitz oder Spielberechtigung in Linz erhält den Titel "Linzer Stadtmeister 2010 im Turnierschach", sowie einen Pokal.
Alkohol, Handy- und Rauchverbot im Turniersaal!
Unser Motto: "Faire Wettkämpfe unter freundlichen Bedingungen"
Bericht
von Margit Almert
- IM Hermann Knoll glücklicher Sieger
- Stadtmeister-Ehren gehen ebenfalls an ihn
Die 16. Linzer Stadtmeisterschaft ist erfolgreich über die Bühne gegangen. 80 Teilnehmer, ein neuer Rekord für das allerseits beliebte Traditionsturnier, das für viele Spieler als letzte Vorbereitung für die Meisterschaft gilt. Organisator Dr. Klaus Stockinger war überaus zufrieden und hofft auf eine Steigerung im nächsten Jahr.
Harte Kämpfe zeichnete diese Meisterschaft aus. Der 1. Platz ging an IM Hermann Knoll, der schon lange darauf wartete, einmal als Turniersieger hervorzugehen. „Offenbar geht das nur im Doppelpack mit „Grisu“, (IM Christian Weiß), wenn ich die Rückendeckung habe“, betonte der Titelträger im Gespräch. „Ich hab es immer nur ganz knapp nicht geschafft, umso glücklicher bin ich jetzt“. Herzlichen Glückwunsch dazu!
IM Christian Weiß gab lediglich gegen den Sieger und dem Drittplazierten FM Florian Sandhöfner je ein Remis ab und musste sich dennoch mit dem 2. Rang vorlieb nehmen. Hermann Knoll war diesmal einfach eine Klasse für sich. Auch FM Florian Sandhöfner trumpfte mit seinem Können auf und erreichte verdient den Stockerlplatz.
Wie stark die Besetzung heuer war, zeigt, dass vom 4. bis zum 10. Platz alle Spieler fünf Punkte aufweisen. Die Überraschung des Turniers war Maximilian Mostbauer, der 4½ Punkte erreichte, und wer weiß, vielleicht hätte es noch einer mehr sein können, hätte ihm nicht in einer Runde sein Mobilphon einen Streich gespielt. Für die nächsten Jahre muss man jedenfalls gewappnet sein, wenn man gegen ihn antreten muss. Eine super Leistung. Ebenso trieb Franz Rechberger so manchem Gegner die Schweißperlen auf die Stirn. Meine Gratulation gilt ebenso allen Teilnehmern, die jeder für sich ihr bestes gaben.
- Die Viertelsieger
| 2. Viertel | Maximilian Maostbauer, Andreas Luger, Prof. Josef Nussbaumer (alle 4,5) |
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| 3. Viertel | Robert Spitzl (4,5), Franz Lachmaier sen. (4,5), Fritz Haugsberger (3,5) |
| 4. Viertel | Wilhelm Edlinger, Erwin Rauscher, Egon Danninger (alle 3) |
Ein kleiner Dank ging an die am weitest gereiste Dame, Mag. Gabriele Kaser, war ein Flascherl vom Besten, vom „Ossi“. Die hungernden und durstenden Spieler wurden heuer erstmals von Frau Gertude Müller und ihren beiden Helferinnen Erika und Marianne bestens versorgt, herzlichen Dank!
2011 findet die Stadtmeisterschaft von 05. bis 11. September statt.
- Turniersplitter
Wenn man(n) da nicht abergläubisch werden kann: Die Runde eins fand am 13. statt. Und hier wollte es der Zufall, dass der Spieler mit der Startnummer 13 auf Brett 13 spielte. „Da kann man ja nur verlieren“, meinte dieser, als er seine Partie in den Sand setzte.