Bundesfinale Schülerliga 2011 für Volksschulen
- 19. bis 22. Juni 2011, Leonfelden
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Bericht
von Hubert Kammerhuber
Oberösterreich war heuer Ausrichter des Volksschulbewerbes der Schülerliga Schulschach. Von 19. – 22. Juni 2011 trafen sich in Bad Leonfelden 47 Schachspieler – darunter 5 Mädchen. Das Sommerhaus-Hotel verköstigte und beherbergte alle Teilnehmer. Das schöne Ambiente, die freundliche Atmosphäre, die ausgezeichnete Küche, die immer bemühten und netten Leute des Hotels trugen sehr für diese gelungene Woche bei. Gespielt wurde am Haus am Ring. Der tolle Spielsaal war eines Bundesfinales sicher würdig.
Die Eröffnung nahmen Amtsdirektor Helmuth Cusura (BMUKK) und Frau Rehberger in Vertretung von Bürgermeister Alfred Hartl vor. Für die musikalische Umrahmung sorgte Hermann Schober mit seinen Schülerinnen und Schülern.
180 Partien wurden absolviert. Der Ausgang war oft unterschiedlich. Gut herausgespielte und verdiente Siege gab es genau so wie glückliche Gewinnpartien. Unnötige Niederlagen kamen wie bei jedem Schachturnier vor. Auffällig war, dass Kurzremis sehr selten dabei waren. Danken möchte ich meinem Mithelfer bei der Organisation – Herrn Mag. Kuran. Er war immer zur Stelle, wenn Not am Mann war. Danken möchte ich allen Schachspielern und Betreuern für die Disziplin während der gesamten Woche. Es gab im Hotel und im Spielsaal durchwegs positive Rückmeldungen.
Bei der Siegerehrung konnten die Ehrengäste Landesschulinspektor Franz Payrhuber und Gemeinderätin Beimrohr begrüßt werden. Feierlich umrahmt wurde die Feier durch Thomas, der auf einer steirischen Harmonika volkstümliche Stücke zum besten gab.
Es gab zu Schluss für alle Mannschaften Pokale und Urkunden Für jeden Spieler und Betreuer gab es einen Springer als Gastgeschenk. Die besten Drei der jeweiligen Brettwertung wurden mit Medaillen belohnt. Abschließend kann ich sagen, dass es eine sehr schöne Woche war.
- Nun zum Sportlichen
Glaubte ich anfangs, dass es über den Sieger keine Diskussion geben wird – waren doch mit den beiden Mesaros-Brüdern die zwei stärksten Spieler des Turniers in einer Mannschaft – so musste doch bis zur letzten Runde gewartet werden, um die siegreiche Mannschaft zu kennen. Letztendlich setzt sich aber doch der Favorit VS Neusiedl klar durch.
Die beiden oberösterreichischen Mannschaften VS Engwitzdorf und VS Mittertreffling hatten nach 6 absolvierten Runden die Plätze zwei und drei inne und noch alle Chancen auf den Sieg. Doch am Schluss ging der Elan etwas verloren. Engerwitzdorf verlor leider in der letzten Runde das direkte Duell gegen VS Dornbirn. So gelang der sehr gute dritte Gesamtrang.
Bei der Bretterwertung gab es vier Spieler, die alle Partien für sich entscheiden konnten. Florian Mesaros auf Brett 1, sein Bruder Sebastian auf Brett 2, Martic Ilija aus Donbirn Brett 3 und kurioserweise Ersatzspielerin Barbara Hofer aus Wien auf Brett 4. Sie wurde ab der 3. Runde eingesetzt und gewann alle 7 folgenden Partien.
Auf Brett 1 wurde Duy Alexander aus Engerwitzdorf ausgezeichneter Zweiter, Hofbauer Christian – Mittertreffling wurde auf Brett 3 Dritter. Außerdem gab es noch drei vierte Plätze.